Erfahrungsberichte & Geschichten

Erfahrungsbericht der Freiwilligen vom August 2014


Meine Zeit als Freiwillige bei der Mukisa Foundation ist nun beinahe vorbei. 

Fuer ein Jahr habe ich in Kampala, der Hauptstadt Ugandas gelebt und als Freiwillige der Mukisa Foundation die verschiedensten Arbeiten erledigt. Bevor ich zusammen mit Helen in der Schulklasse gearbeitet habe, habe ich in zwei verschiedenen Klassen als Assistentin der Lehrer ausgeholfen. Dadurch, dass sich meine Arbeit oft verändert hat, blieb das Jahr spannend und ich habe immer Neues dazu gelernt. 

Es war ein unglaublich schönes Gefühl zu sehen, wie die Kinder neue Dinge dazu lernen und sich ständig steigern. Die meisten Schulkinder bei Mukisa haben eine so freundliche und unbeschwerte Art, dass es mir überhaupt nicht schwer fiel mich auf sie einzulassen und eine Bindung zu ihnen aufzubauen. 


Man lernt geduldig zu sein und mit manchen Eigenarten der Kinder umzugehen. Doch anfangs war das oft nicht leicht. Es dauert eine Weile bis man das Verhalten einiger Schüler versteht, doch dann kommt es einem irgendwann wie selbstverständlich vor. 


Wenn wir Urlaub hatten sind wir immer gereist. Über Weihnachten und Neujahr haben wir Kenia und Tansania bereist und im Juli hatten wir die Chance Ruanda und Burundi zu erkunden. Und an vielen anderen freien Wochenenden haben wir versucht so viel wie möglich von Uganda zu sehen. So haben wir es geschafft den Westen, den Osten, sowie den Süden des Landes zu entdecken. 


Auch wenn das Reisen immer viel Spaß gemacht hat, wir so viele atemberaubende Dinge gesehen haben, hat es sich gut angefühlt wieder nach Hause, nach Kampala zu kommen.

Neben all den schönen Erfahrungen, die wir sammeln durften, waren die witzigsten Momente doch die mit den Kindern bei Mukisa. Ich habe mich jeden Tag gefreut arbeiten zugehen und ein Teil dieser Organisation zu sein, die so gute Arbeit leistet und für Aufklärung über Kinder mit Behinderung sorgt. Viele Mütter haben erst durch Mukisa gelernt ihr Kind zu lieben und es zu akzeptieren wie es ist. 

Ich weiß, dass ich die Arbeit und das Leben hier vermissen werden, aber ich bin stolz meinen persönlichen Beitrag dazu geleistet haben zu können. 

 




Download
Erfahrungsbericht der Ergotherapeutin Sonja Pfirsching.
Mit freundlicher Genehmigung des Thieme-Verlags.
ep-11-12-14 Eine Eergotherapeutin in Uga
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Volontärin Stefanie Pietras. Klicke auf das Bild um zu ihrem Blog zu gelangen.
Volontärin Stefanie Pietras. Klicke auf das Bild um zu ihrem Blog zu gelangen.

 

Es begab sich 2009, dass ein sehr jung gebliebener Mann aus Schönebeck bei Magdeburg, bei uns anrief und uns mitteilte, dass seine lang ersehnte Kreuzfahrt durch Insolvenz des Anbieters im wahrsten Sinne des Wortes „ ins Wasser gefallen ist“ und er jetzt das Geld lieber spenden möchte.

  

Er wolle aber das Geld persönlich vorbeibringen. Er könne kein Englisch und wir müssten ihn „an die Hand nehmen“, da er noch nie in Afrika war.

So kam es, dass Harding P. mit seinen 69 Jahren nach Uganda flog und uns eine herrliche, unvergessliche Woche mit ihm verschaffte.


Er baute uns im Schweiße seines Angesichts das "Harding-House", wo wir nun unsere Materialien lagern. Harding und seine Familie unterstützen bis heute den taubstummen Charles, damit er zur Schule gehen kann.

 

Auch heute lassen wir die alten Geschichten gerne wieder aufleben. Dieses Foto entstand im Mai 2015.


Danke Harding!